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pixelcreators2023-12-13 16:07:162023-12-13 16:16:10Energieausweis beim Hausverkauf: Kosten, Nutzen und PflichtenWohnen im Vergleich:
London vs. Berlin
London und Berlin sind beliebte Städte. Das lässt sich auch an den Immobilienpreisen und -mieten ablesen. Seit Jahren kennen die Preise hier nur den Weg nach oben.
In London ist und war die Dynamik jedoch stärker zu spüren. In der britischen Hauptstadt sind die Immobilienpreise fast doppelt so hoch wie in der deutschen Hauptstadt.
Eine 3-Zimmer-Mietwohnung, die 2021 in der Berliner City für 1.500 Euro angeboten wurde, kostete im Londoner Stadtzentrum gemäß Statistikportal numbeo.com im gleichen Jahr knapp 3.800 Euro. Und selbst außerhalb des Stadtzentrums liegen die durchschnittlichen Mieten noch bei ca. 2.400 Euro. Dazu muss man wissen, dass das Netto-Einkommen in London bei durchschnittlich etwa 3.700 Euro liegt.
„Aus diesem Grund leben viele Londoner in Wohngemeinschaften“, sagt Nicolaus Fromlowitz, Geschäftsführer von YOVENTI in Berlin. „Dennoch zahlen sie für ein kleines Zimmer oft 1.000 Euro. Zugleich bedeuten die hohen Preise nicht unbedingt eine besonders gute Ausstattung.“ Berlin liegt beim Netto-Einkommen mit durchschnittlich rund 3.400 Euro – laut der Tageszeitung BZ – nur knapp hinter London.
Unterschiede bei der Wohnungssuche
Seit 2019 dürfen in Großbritannien Vermieter und die von ihnen beauftragten Immobilienmakler keine Maklergebühren mehr erheben. Auch bei den Preisangaben für Wohnungen gibt es Unterschiede. In Deutschland werden Warm- und Kaltmiete als Monatsmiete angegeben. „In Großbritannien dagegen“, betont Fromlowitz, „ist es üblich, die Preise ‚per week‘, also pro Woche anzugeben.“
Kaufpreise für Immobilien
2021 lagen in London die Kaufpreise für den Quadratmeter im Stadtzentrum laut numbeo.com zwischen etwa 9.000 und 20.000 Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei ca. 13.000 Euro. Im Vergleich dazu lagen 2021 in Berlin die Preise bei durchschnittlich etwa 5.000 Euro pro Quadratmeter.
Lebenshaltungskosten
In London liegen die Lebenshaltungskosten etwa 30 Prozent über dem mitteleuropäischen Durchschnitt. Neben den Mietpreisen trifft das z.B. auch auf Lebensmittel, Freizeitgestaltung und den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu. Um den Berliner Lebensstandard, der bei einem monatlichen Gehalt von 3.700 EUR möglich ist, zu erreichen, würde man laut numbeo.com in London rund 5.500 Euro benötigen.
Ohne Berücksichtigung der Mieten lagen die Verbraucherpreise in London 2021 ca. 23 Prozent höher als in Berlin. Inklusive der Mieten waren sie fast 50 Prozent höher. Preise in Londoner Restaurants waren 2021 ca. 43 Prozent höher als in Berliner Restaurants. Lebensmittelpreise lagen etwa 13 Prozent über den Berliner Preisen. Gleichzeitig war 2021 die Kaufkraft in London 5,7 Prozent niedriger als in Berlin.
Bei den Wohnnebenkosten (Heizung, Strom, Wasser, Müll usw.) liegen London und Berlin in etwa gleichauf. „2 bis 3 Euro pro Quadratmeter können hier veranschlagt werden“, so Fromlowitz. Da aufgrund der hohen Mietpreise viele Londoner außerhalb des Stadtzentrums wohnen, aber im Stadtzentrum arbeiten, ist das Verkehrsaufkommen sehr hoch – vor allem zu den Stoßzeiten. Londoner U-Bahnen sind zu den Stoßzeiten häufig überfüllt. Die Preise für den ÖPNV in London waren 2021 etwa doppelt so hoch wie in Berlin. Betrachtet man diese Zahlen, verwundert es nicht, dass London zu den teuersten Städten der Welt gehört.
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