Volksdorf – entspannend & dörflich mit lebendiger Ortsmitte

Als der Stadtteil 1904 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, entdeckten ihn die ‘ Städter‘ als Sommerfrische, fanden Gefallen an dem ruhigen Vorort und bauten ihre Villen auf großen Grundstücken. Auch heute liegt die durchschnittliche Wohnungsgröße mit 112,5 qm weit über dem Hamburger Durchschnitt (75,9qm).

Das schöne Volksdorf ist heute das größte der Walddörfer, der Dorfcharakter ist dennoch auch hier erhalten geblieben. Wenn die Volksdorfer in ihr ‚Dorf‘ gehen, finden sie so ziemlich alles, was sie brauchen.

Die zentrale Einkaufsmeile ‚Weiße Rose‘ erinnert mit ihrem Namen an die Widerstandsgruppe aus der Zeit des Nationalsozialismus. Treffpunkt zum Einkaufen und Klönen ist der Wochenmarkt, der zu den größten und schönsten in Hamburg zählt.

Bürgerliches Engagement ist vielen Volksdorfern wichtig. Man höre und staune: In diesem Stadtteil wurden die meisten Bürgerinitiativen Hamburgs angestoßen! Hätte es sie nicht gegeben, wäre die Koralle, das Programmkino für aktuelle und zeitlose Filme am Marktplatz geschlossen worden.

Für die Sportbegeisterten gibt es neben dem Hallen-und Freibad, dem Sommer- Naturbad im Wald und Hamburgs einzigem Wald-Hochseilgarten die mehr als 6oo wöchentlichen Kurse des Walddörfer e.V.

Und überhaupt: Die erholsame Natur ist allgegenwärtig! Der Volksdorfer Wald und die Teichwiesen- grüne Oasen, die Spaziergänger und Jogger ins Freie locken.

Daten zu Volksdorf

*Durchschnittliches Alter der Bevölkerung47,2
*Personen pro Haushalt2,1
*Durchschnittliche Wohnungsgröße113,2 m²
*Wohnfläche pro Einwohner50,6 m²
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, Grundstücke12,8 %
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, Häuser3,4 %
**Preisentwickl. der letzten 5 Jahre, ETW6,7 %

Quellen: *Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein & **LBS Immobilienatlas 2026

WISSENSPERLE

Hätten Sie es gewusst?

Volksdorf wurde auf sehr ungewöhnliche Weise ein Teil Hamburgs. Der bankrotte Besitzer des Dorfes borgte sich 1437 vom Senat 4000 Taler und gab Volksdorf als Pfand. Als er am vereinbarten Zahltag das Geld nicht zurückgeben konnte, kam das Dorf in Hamburger Besitz, ohne dass die Bewohner dazu befragt wurden.