Die Neustadt
Bühne für das Hamburger Wahrzeichen, den Michel

Die Neustadt hat verschiedene Gesichter und bietet dazu viel Historisches.

Nimmt man sich einen dieser neumodischen Elektro-Roller, dann hat man die Neustadt in kurzweiligen 10 Minuten der Länge nach durchquert – das heißt konkret von einem Wasser zum anderen, von der Binnenalster zur Elbe und Hafen.

Die Binnenalster bildet dabei den natürlichen Rahmen des eigentlichen Epizentrums der Hansestadt – hier finden sich die bekanntesten Hotels der Stadt, Flanier- und Einkaufsmeilen.

Doch gewohnt wird in der Neustadt eben auch

und das Herz dieses Wohnquartiers schlägt rund um den Großneumarkt, keine 3 Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Steht man auf dessen Mitte, so blickt man auf nichts Geringeres als das bekannteste Wahrzeichen Hamburgs, den Michel. Für waschechte Hamburger oder deren Gäste ist der Wochenmarkt am Samstag eine schöne Gemengelage, um ein Stück unverfälschtes Hamburg zu erleben! Unter den zeitlosen Augen des Michels, herrscht hier buntes Treiben. Mitmenschen aller Ausprägungen, jeden Alters, jeder Herkunft, ob Tourist oder waschechte Hanseaten kaufen hier in friedlichem Nebeneinander für den alltäglichen Bedarf ein.

Vom Großneumarkt, am Michel vorbeispaziert, durch das Portugiesen-Viertel mit seinen Cafés und Restaurants riecht man dann schon die Hafenluft – salzig, frisch und immer mit einer kleinen Brise Fernweh. Links die Elbphilharmonie, rechts die Landungsbrücken und man selber auf der neu-gestalteten Promenade, die die Hafencity mit St. Pauli verbindet. Eine wirklich schwere Entscheidung, wohin man jetzt abbiegen sollte!

Daten zu Neustadt

*Durchschnittliches Alter der Bevölkerung42,3
*Personen pro Haushalt1,5
*Durchschnittliche Wohnungsgröße63,2 m²
*Wohnfläche pro Einwohner38 m²
**Durchschnittspreis, Grundstücke1753 €/qm
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, Häuser
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, ETW-12,0 %

Quellen: *Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein & **LBS Immobilienatlas 2026

WISSENSPERLE

Hätten Sie es gewusst?

Die unvergessene Helga Feddersen war nicht nur eine schräge Komikerin, sondern schrieb auch ernsthafte Drehbücher, z.B. für eine 28-teilige TV-Serie und einige hamburgische Milieufilme. 1983 eröffnete die Volksschauspielerin im ungenutzten Ballsaal des Hotels am Holstenwall ein Theater.

Helga Feddersen machte die Privatbühne für 250 zuschauende Gäste zu einer überregional bekannten Spielstätte, die nicht allein ihre große Fangemeinde von überallher anlockte. Nach ihrem frühen Tod begann für das Theater eine wechselhafte Geschichte, bis es schließlich 2008 endgültig schließen musste.