Othmarschen
Elbvorort mit einer echten Perle

Von der Elbe aus betrachtet wirkt die Kulisse von Othmarschen wie eine Sommerfrische. Der Övelgönner Elbstrand mit seiner allgegenwärtigen Strandperle ist ein beliebter Treffpunkt für ein buntes Publikum jeden Alters, das gern die schöne Umgebung in geselligem Miteinander genießt. Övelgönne mit seinen typischen hamburgischen Fischer-, Lotsen- und Kapitänshäusern am Weg über dem Elbstrand ist bis heute ein Viertel der Künstler und Literaten geblieben, der Museumshafen ein beliebter Treffpunkt. Natürlich kennt hier auch jeder den ‚alten Schweden‘, einen 127 Tonnen schweren Findling, der bei der letzten Elbvertiefung ausgebuddelt wurde und seit 2000 als das Wahrzeichen des Elbstrandes gilt.

Aber Othmarschen hat so viel mehr zu bieten als den wunderschönen Strandabschnitt zwischen Ottensen und Nienstedten. Am Elbhang und nördlich der Elbchaussee schimmern prächtige Villen und herrschaftliche Landhäuser mit großen Grundstücken durch das Grün der alten Bäume.

Immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Elbe bietet auch der weitläufige Jenisch Park, ein Anziehungspunkt für Spaziergänger und Kulturinteressierte, die den Ausstellungen im Jenisch Haus und Ernst-Barlach-Haus gern einen Besuch abstatten.

Auch das hat nicht jeder Stadtteil zu bieten: mit gleich drei renommierten Gymnasien in einem Umkreis von 200 Metern, wovon eines, das Christianeum, ein Bau des dänischen Architekten Arne Jacobsen ist, wird eine lange Schultradition gepflegt.

Eine großartige Idee ist der jetzt auch digital nutzbare Geschichts- und Kulturpfad, ca. 15 Kilometer lang, deshalb hervorragend mit dem Fahrrad zu bewältigen. 15 Stationen, die über den Stadtteil verteilt durch blaue Pultschilder gekennzeichnet sind, geben einen Überblick über die 700-jährige Entwicklung in kultureller, baugeschichtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht.

Im nord-östlichen Teil Othmarschens befindet sich die nördliche Einfahrt in den Elbtunnel, der die A7 unter der Elbe hindurch nach Waltershof führt. Eben dieser Autobahn und der späteren Untertunnelung wegen musste der Stadtteil nach dem 2. Weltkrieg weichen, so dass von dem historischen Ursprung nur der Röperhof übrigblieb.

Daten zu Othmarschen

*Durchschnittliches Alter der Bevölkerung42,1
*Personen pro Haushalt2,1
*Durchschnittliche Wohnungsgröße110,1 m²
*Wohnfläche pro Einwohner52,6 m²
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, Grundstücke1,7 %
**Preisentwicklung der letzten 5 Jahre, Häuser-15,0 %
**Preisentwickl. der letzten 5 Jahre, ETW10,6 %

Quellen: *Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein & **LBS Immobilienatlas 2026

WISSENSPERLE

Hätten Sie es gewusst?

Peter Rühmkorfs Kerbe in der Ringelnatztreppe – Der deutsche Lyriker und Essayist Peter Rühmkorf (1929-2008) lebte seit den frühen 1970-er Jahren in Övelgönne. In einem Gedicht wünschte er sich, dass man nach seinem Tode seinen Namen als Zeichen der Wertschätzung und Erinnerung in die unterste Stufe der Ringelnatztreppe einkerben würde.  Diesem Wunsch folgend wurde später tatsächlich eine Stufe der besagten Treppe mit seinem Namen markiert.